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Das Bayerische Staatsorchester.

Über 500 Jahre Bayerisches Staatsorchester

Das Bayerische Staatsorchester blickt auf eine über 500-jährige Geschichte zurück und gehört damit zu den ältesten und traditionsreichsten Ensembles der Welt. Das in der Bayerischen Staatsoper beheimatete Orchester wirkt sowohl im Orchestergraben als auch auf dem Konzertpodium. In der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt wurde der Klangkörper 2024 zum zehnten Mal in Folge (und zwölften insgesamt) zum Orchester des Jahres gewählt, im Jahr davor zudem bei den Gramophone Awards in London für die Einspielungen auf dem Label Bayerische Staatsoper Recordings als Opern- und Symphonieorchester (für Die tote Stadt und The Snow Queen ebenso wie für Mahlers Symphonie Nr. 7) ausgezeichnet – ein in der Geschichte der Gramophone Awards beispielloser Erfolg.

Hervorgegangen ist das Bayerische Staatsorchester aus der Münchner Hofkapelle, deren Ursprünge sich bis ins Jahr 1523 zurückverfolgen lassen. Der erste berühmte Leiter des Ensembles war von 1563 an Orlando di Lasso. Stand zunächst die Kirchenmusik im Zentrum der künstlerischen Tätigkeit, so kamen im Laufe des 17. Jahrhunderts mehr und mehr weltliche Konzerte und Opernvorstellungen hinzu. Mitte des 18. Jahrhunderts begann der regelmäßige Operndienst – bis heute eine wesentliche Aufgabe des Orchesters. Die Uraufführungen von Mozarts La finta giardiniera (1775) und Idomeneo (1781) bildeten schon bald erste Höhepunkte.

Bayerisches Staatsorchester.

1811 wurde von den Mitgliedern des Hoforchesters der Verein Musikalische Akademie e.V. gegründet, der mit den Akademiekonzerten die erste öffentliche Konzertreihe Münchens ins Leben rief und dem Münchner Publikum in der Folge Künstler wie Clara Schumann, Johannes Brahms und Edvard Grieg präsentierte. Bis heute prägt die Musikalische Akademie mit ihren Aktivitäten das Musikleben Münchens und des Freistaats Bayern.

1811 wurde von den Mitgliedern des Hoforchesters der Verein Musikalische Akademie e.V. gegründet, der mit den Akademiekonzerten die erste öffentliche Konzertreihe Münchens ins Leben rief und dem Münchner Publikum in der Folge Künstler wie Clara Schumann, Johannes Brahms und Edvard Grieg präsentierte. Bis heute prägt die Musikalische Akademie mit ihren Aktivitäten das Musikleben Münchens und des Freistaats Bayern. Neben den symphonischen Konzerten im Nationaltheater und verschiedenen Kammermusikreihen betreut der Verein auch das ATTACCA Jugendorchester und die Hermann-Levi-Akademie, die sich der Unterstützung und Ausbildung von Instrumentalisten am Beginn ihres Berufslebens widmen. Im Rahmen der Bayerisches Staatsorchester Konzert GmbH organisiert und verantwortet die Musikalische Akademie zudem seine Orchestertourneen und symphonischen Gastspiele selbst. Diese führen das Orchester regelmäßig in internationalen Musikmetropolen wie Berlin, Wien, Mailand, Luzern, Paris, London, Tokio, Seoul, Taipeh und New York. Auch im Jubiläumsjahr gab es eine große Reise – im September 2023 gastierte das Bayerische Staatsorchesters bei insgesamt elf Konzerten in neun Städten und sieben Ländern: Meran, Luzern, Hamburg, Berlin, Bukarest, London, Paris, Linz und Wien.

Unter den großen Komponisten, denen das Orchester verbunden war, ragt Richard Wagner heraus. 1865 dirigierte Hans von Bülow im Nationaltheater die Uraufführung von Tristan und Isolde. Auch drei weitere Opern Wagners erlebten in München ihre Premiere: Die Meistersinger von Nürnberg (1868), Das Rheingold (1869) und Die Walküre (1870). Viele der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten ihrer Zeit standen dem Orchester als Chefdirigenten vor: von Hermann Levi, Richard Strauss, Felix Mottl, Bruno Walter und Hans Knappertsbusch bis hin zu Sir Georg Solti, Joseph Keilberth, Wolfgang Sawallisch, Zubin Mehta, Kent Nagano und Kirill Petrenko. Auch mit Carlos Kleiber verband das Orchester eine enge Beziehung. Mit der Spielzeit 2021/22 hat Vladimir Jurowski als Bayerischer Generalmusikdirektor die Leitung des Bayerischen Staatsorchesters übernommen.

 

 

 

Kinderchor.

Der Kinderchor der Bayerischen Staatsoper, mit seinen rund 90 Mädchen und Buben verschiedener Nationalitäten zwischen 7 und 18 Jahren, bietet ein breit gefächertes Opern- und Konzertrepertoire, welches er in vielen Produktionen der Bayerischen Staatsoper unter Beweis stellt. So war er in der Spielzeit 2024/25 bei den Vorstellungen von Il trittico und Das schlaue Füchslein auf der Bühne des Nationaltheaters zu erleben und wirkte auch bei der Neuproduktion Cavalleria rusticana / Pagliacci mit. 2023/24 sang er nicht nur in den Repertoirevorstellungen von Die tote Stadt, sondern war an der Neuinszenierungen von Pique Dame und Tosca beteiligt. Im Oktober 2012 sang der Kinderchor zu einem Festakt der Bayerischen Staatsoper anlässlich des Tages der Deutschen Einheit. Im Februar 2013 sang er auf Einladung des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zu einem Empfang für den Bundespräsidenten Joachim Gauck in der Staatskanzlei. Der Kinderchor singt regelmäßig beim Advents-Benefizkonzert, 2014 zusammen mit Jonas Kaufmann und unter der Leitung von Zubin Mehta und 2018 unter der Leitung von Kirill Petrenko.

DIE KÜNSTLER.

Vladimir
Jurowski.

DIANA
DAMRAU.

JONAS
KAUFMANN.

JOSÈ
CARRERAS.

Vladimir Jurowski.

Vladimir Jurowski, geboren in Moskau, begann seine musikalische Aus­bildung am dortigen Konservatorium und setzte sie an den Musikhoch­schulen von Berlin und Dresden fort. Sein internationales Debüt gab er 1995 beim Wexford Festival. Seitdem dirigierte er u. a. an der Metropolitan Opera in New York, am Teatro alla Scala in Mailand, an der Opéra national de Paris, am Bolschoi-Theater in Moskau, an der Semperoper in Dres­den sowie bei den Salzburger Festspielen. Von 2001 bis 2013 war er Musikalischer Leiter des Glyndebourne Festivals, von 2007 bis 2021 Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra. Außerdem ist er seit 2017 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Darüber hinaus ist er Principal Artist des Or­chestra of the Age of Enlightenment und war bis 2021 Künstlerischer Leiter des Staatlichen Akademischen Symphonieorchesters Russlands. Er gastierte u. a. bei den Berliner und den Wiener Philharmonikern und beim Koninklijk Concertgebouworkest in Amsterdam. Seit 2021/22 ist er Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper. 2024 wurde er von Seiner Majestät König Charles III. zum Honorary Knight Commander of the Most Excellent Order of the British Empire ernannt.

Diana Damrau.

Diana Damrau studierte Gesang an der Musikhochschule Würzburg. Sie ist regelmäßig u. a. an der Staatsoper Berlin, der Staatsoper Hamburg, der Semperoper in Dresden, der Oper Zürich, der Wiener Staatsoper, der Opéra national de Paris, dem Teatro alla Scala in Mailand, dem Teatro Real in Madrid, dem Royal Opera House Covent Garden in London und der Metropolitan Opera in New York sowie bei den Salzburger Festspielen zu Gast. 2007 wurde sie zur Bayerischen Kammersängerin ernannt, sie erhielt zudem das Bundesverdienstkreuz und den Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Donna Anna (Don Giovanni), Contessa di Almaviva (Le nozze di Figaro), Amina (La sonnambula), Gilda (Rigoletto), Elvira (I puritani) und Leïla (Les Pêcheurs de perles) sowie die Titelpartien in Maria Stuarda, Anna Bolena, Roméo et Juliette, La fille du régiment, und Lucia di Lammermoor. Als erste Sängerin in der Geschichte der Metropolitan Opera sang sie Pamina und die Königin der Nacht in verschiedenen Aufführungen derselben Inszenierung. Seit ihrem Debüt an der Bayerischen Staatsoper 1999/2000 als Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) sang sie hier u. a. die Königin der Nacht, Marzelline (Fidelio), Sophie (Der Rosenkavalier), Gilda (Rigoletto), Susanna und Contessa (Le nozze di Figaro), Gräfin (Capriccio) und gab mehrere Liederabende. 2023/24 gab sie hier ihr Rollendebüt als Rosalinde (Die Fledermaus), 2024/25 war sie als Feldmarschallin (Der Rosenkavalier) zu erleben.

Jonas Kaufmann.

Jonas Kaufmann wurde in München geboren und studierte Gesang an der hiesigen Hochschule für Musik. Nach Engagements in Saarbrücken, Stuttgart, Frankfurt, Hamburg und Mailand ging er 2001 ans Opernhaus Zürich. Es folgten Auftritte u. a. an der Wiener Staatsoper, der Deutschen Oper und der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, der Opéra national de Paris, der Metropolitan Opera in New York, am Royal Opera House Covent Garden in London sowie bei den Festspielen von Salzburg und Bayreuth. Er ist Bayerischer und Österreichischer Kammersänger und erhielt 2016 das Bundesverdienstkreuz. 2018 wurde er mit dem Bayerischen Maximiliansorden geehrt und zum Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres ernannt, worauf 2024 die Aufnahme in den Ordre de la Légion d’honneur folgte. Zu seinen Auszeichnungen zählen außerdem u. a. der Bambi in der Kategorie Klassische Musik und der Premio Puccini. Seit 2024 ist er Intendant der Tiroler Festspiele Erl. An der Bayerischen Staatsoper sang er bisher Partien wie Manrico (Il trovatore), Des Grieux (Manon Lescaut), Florestan (Fidelio), Siegmund (Die Walküre), Walther von Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg), Paul (Die tote Stadt), Dick Johnson (La fanciulla del West), Radamès (Aida), Mario Cavaradossi (Tosca) sowie die Titelpartien in Lohengrin, Andrea Chénier, Tristan und Isolde, Parsifal und Peter Grimes. 2024/25 singt er Canio in der Neuproduktion Cavalleria rusticana Pagliacci und gibt außerdem einen Festspiel-Liederabend bei den Münchner Opernfestspielen 2025.

José Carreras.

José Carreras wurde in Barcelona geboren und studierte Musik in seiner Heimatstadt. 1970 begann er seine berufliche Laufbahn am Gran Teatre del Liceu in Barcelona als Ismaele in Nabucco und als Gennaro in Lucrezia Borgia. Es folgten unzählige Auftritte an den großen Opernbühnen der Welt. Er hat die Hauptrollen in mehreren Opernfilmen für Fernsehen, Kino und Video gespielt. Neben seinen Opernaktivitäten hat er Konzerte in den berühmtesten Sälen der Welt gegeben. Sein umfangreiches Konzertrepertoire umfasst über 600 Titel unterschiedlichster Stilrichtungen, von Barock bis zu zeitgenössischer Musik. Er hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, beispielsweise den Grammy, den Brit Award, den Laurence Olivier Award, den Crystal Award und den Goldenen Ring der Staatsoper Wien. Immer verbunden mit seiner Heimatstadt Barcelona, wurde er 1992 als musikalischer Leiter der dortigen Olympischen Spiele engagiert. Die Konzerte der „Drei Tenöre“, die er zusammen mit seinen Kollegen Plácido Domingo und Luciano Pavarotti gab – die ersten beiden, 1990 und 1994, unter der Musikalischen Leitung von Zubin Mehta –, sind bis heute legendär. Seit 1995 leitet er mit großem Engagement die José Carreras Internationale Leukämie-Stiftung in Barcelona und die José Carreras Leukämie-Stiftung e. V. in Deutschland, die derzeit eine seiner wichtigsten Prioritäten sind. An der Bayerischen Staatsoper gab er sein Debüt 1974 als Mario Cavaradossi in Tosca. Seither sang er hier viele weitere Vorstellungen, in dieser Partie wie auch als Rodolfo (La bohème), als Gustavo III. (Un ballo in maschera) und in den Titelpartien von Don Carlos und Werther.

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